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Problematik

Quelle der Radonbelastung

Die Hauptquelle für die Radonbelastung in Häusern ist der Bauuntergrund.

Je lockerer die Gesteinsschichten, bzw. je durchlässiger das Erdreich unter einem Gebäude beschaffen sind, desto eher und desto mehr Radongas kann zur Erdoberfläche aufsteigen und in den Baukörper eindringen.

Dabei gibt es starke lokale Unterschiede in der Radonkonzentration in Gebäuden. Selbst zwei nebeneinander stehende Häuser können erhebliche Unterschiede in der Radonbelastung aufweisen.

Das vom Untergrund her in Häuser eingetretene Radongas zerfällt weiter in Polonium, Wismuth und Blei. Diese Folgeprodukte belasten als feinste Schwebeteilchen die Innenluft mit Radon.

 

 

Gesundheitsrisiko

Werden die Zerfallsprodukte von Radon eingeatmet, bestrahlen diese das Lungengewebe und können Lungenkrebs verursachen. Radon ist, nach dem Rauchen, die häufigste Ursache für Lungenkrebs.

In der Schweiz beträgt der Anteil von Radon an der gesamten jährlichen Strahlenbelastung 40 %.

 

 

Wie Radon ins Gebäude gelangt

Einer der entscheidenden Faktoren dafür, dass Radon ins Haus eindringen kann, ist die Dichtheit der Gebäudehülle zum den Untergrund.

Undichte Eintrittsstellen ins Gebäude können sein:

  • Risse und Fugen in Wänden und Böden
  • Durchführungen durch die Gebäudehülle, z.B. für Rohre und Kabel
  • Naturböden in Kellerräumen

Durch solche Eintrittsstellen und auf Grund der Unterdruckverhältnisse im Haus, kann eine radonbelastete Raumluft zum ernsten Risiko für die Gesundheit werden.

 

 

Prävention bei Neubauten

  • geeignete Abdichtungsmassnahmen
  • Luftzirkulation unter dem Haus
  • mechanische Luftabführung im Unterbau in Form von Drainage-Lüftungen unter dem Gebäude
  • Unterdrucksystem im Bauuntergrund

Sanierungsmassnahmen

  • Unterdruck im Innern vermeiden
  • Radoneintritt vom Untergrund her hemmen
  • Ausbreitung im Wohnbereich unterbinden
  • Radon aus dem Wohnbereich evakuieren

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